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Bericht: Schulauftritt vom 15.12.2016


Am 15. Dezember 2016 hatten die Siebtklässler der Tunibergschule ihren großen Tag. Nach wochenlangem Üben stand der Chorauftritt bevor und die jungen Sängerinnen und Sänger durften die gelernten Lieder vor einem 200-köpfigen Publikum aufführen.

Das Bundesnetzwerk TANG e.V. startete in Zusammenarbeit mit dem Verein IDAV e.V. das Projekt „Wo ich singe, ist meine Heimat!“, gefördert vom Bundesministerium des Innern. Die Schirmherrin des Projektes ist die Bundesvorsitzende Dr. Sylvie Nantscha und die Projektleitung, sowie die musikalische Unterstützung übernahm Joel Da Silva.

Seit diesem Schuljahr trafen sich die Schülerinnen und Schüler dienstagmittags zu dem Musikprojekt. Zu Beginn war die Skepsis der Heranwachsenden noch sehr groß und die Überwindung zu singen war den Kindern ins Gesicht geschrieben. Viele reagierten zuerst mit auffälligem Verhalten und Desinteresse. Durch die hervorragende Leitung von Herrn Da Silva und der Schulsozialarbeiterin Frau Walker wurden die Siebtklässler in den Bann der Singerei gezogen. Von Mal zu Mal trauten sich die Jugendlichen ein bisschen mehr zu und die Stimmen wurden etwas lauter. Der Spaß am Singen entfaltete sich und der große Auftritt stand bevor.

Am Tage des Auftritts war die Aufregung sehr groß. Schon alleine das „auf-der-Bühne-stehen“ und im Rampenlicht zu stehen, stellt für viele eine große Herausforderung dar. Nachdem sich die komplette Grundschule und das Lehrerkollegium in der Turnhalle versammelt hatten, ging es los. Frau Rutland eröffnete das Konzert und die jungen Sängerinnen und Sänger kamen auf die Bühne. Herr Da Silva begleitete das Konzert am Klavier und weitere Sängerinnen aus dem professionellen Chor unterstützen die Jugendlichen. Die Lieder „Fireworks“ und „Halo“ flossen ineinander über und die Kinder sangen aus vollstem Herzen. Der Gesang ging allen unter die Haut. Das Publikum war begeistert und forderte lautstark eine Zugabe. Nach einem weiteren Lied ernteten die Sängerinnen und Sänger einen großen Applaus und ein sehr gerührtes Lob von Seiten der Schulleitung.

Für die Sänger selbst, war der Auftritt ebenso bewegend. Eine Siebtklässlerin sagte, sie könne sich nicht vorstellen, dass der Auftritt den Leuten gefallen könne. „Als ich dann sah, dass es den Leuten nicht egal war und sogar richtig gut gefiel, war ich stolz und glücklich.“

Zu guter Letzt kann man sagen, dass das Musikprojekt ein voller Erfolg war.

Fortsetzung folgt…